Terminübersicht und Aktuelles

Termine

 

Termine - JULI 2021

Kräuterdetektive unterwegs
Dienstag, 27. Juli 2021, 15.00-18.00 Uhr, Kräuterparadies Fam. Benischek 

Kräuterdetektive unterwegs
Mittwoch, 28. Juli 2021, 15.00-18.00 Uhr, Kräuterparadies Fam. Benischek

 

Termine - AUGUST 2021

Gemüse haltbar machen
Dienstag, 3.8.2021, 18.00 Uhr, Kräuterparadies Fam. Benischek
Veranstalter: Gesunde Gemeinde

Gemüse haltbar machen
Donnerstag, 5.8.2021, 18.00 Uhr, Kräuterparadies Fam. Benischek

Märchenhafter Kräuterabend im Literaturgarten
Mittwoch, 11.8.2021, 18.00 Uhr, Literaturgarten
Veranstalter: Obst- und Gartenbauverein St. Florian

 

Termine - Oktober 2021

Cookinar "Das isst Oberösterreich" - Traunviertel
Freitag, 15.10.2021, 18.30 Uhr, Online-Seminarraum
Veranstalter: LFI-Oberösterreich

Webinarreihe - Naturapotheke Teil I : " Fit durch den Winter mit den Kräften der Natur"
Donnerstag, 21.10.2021, 19.00 Uhr, Online-Seminarraum
Veranstalter: LFI-Oberösterreich

Vortrag : " Fit durch den Winter mit den Kräften der Natur"
Dienstag, 19.10.2021, 19.00 Uhr, Gärtnerei Schützenhofer
Veranstalter: FNL-Kräuterstammtisch, Bernadette Schützenhofer

 

Termine - November 2021

Webinarreihe - Naturapotheke Teil 2 : "Gutes Bauchgefühl mit Kräutern"
Donnerstag, 25.11.2021, 19.00 Uhr, Online-Seminarraum
Veranstalter: LFI-Oberösterreich

 

Termine - Jänner 2022

Webinarreihe - Naturapotheke Teil 3 : "Kraftvoll durchs Jahr mit den Kräften der Natur"
Donnerstag, 27.1.2022, 19.00 Uhr, Online-Seminarraum
Veranstalter: LFI-Oberösterreich

 

Termine - März 2022

Webinarreihe - Naturapotheke Teil 4 : "Entschlacken und Entgiften mit der Kraft des Frühlings"
Donnerstag, 17.3.2022, 19.00 Uhr, Online-Seminarraum
Veranstalter: LFI-Oberösterreich

 

 

Aktuelles

Unser Kräuter-Hofladen ist am Freitag von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Deinen/Ihren Besuch!

 

Gedanken zur Zeit

Die Zeiten sind total ver-rückt,
die Medienflut uns fast erdrückt.
Ein Jahr schon Zahlen, Fakten, neue Fälle,
gibt`s schon wieder eine neue Welle?
Angst und Panik wird täglich verkündet,
ob man den Virus jemals überwindet?

Es liegt an uns allen es zu beenden,
wenn wir bewusst den Blick nach innen wenden.
Was macht mir Freude noch in diesen Tagen,
wie kann ich zu einer besseren Welt beitragen?
Nicht nur Jammern und wehmütig klagen,
vielleicht ein Umdenken wagen?

Geh hinaus in die Natur,
sie zeigt allen die richtige Spur.
Sie kann uns nähren, erfüllen, stärken,
doch wir müssen sie bemerken!
Viele Bäume sind schon mit Früchten bestückt,
wir werden laufend mit Neuem beglückt.
Felsenbirnen und Kirschen lachen uns an,
ein Wettlauf mit den Vögeln bahnt sich an.
Johanniskraut, Beifuß und Dost,
stärken die Nerven und spenden Trost.
Die Königskerze verbindet Himmel und Erde,
damit unsere Seele wieder fröhlich werde.
Ysop, Lavendel, Salbei und Thymian,
Ihr Duft zieht nicht nur die Insekten an,
ihre ätherischen Öle stecken voll heilsamer Kraft,
die auch Viren und Bakterien zu vertreiben schafft.
Brennnessel, Giersch und Löwenzahn,
schieben nach erster Mahd schon wieder kräftig an.
Du kannst deine Teller füllen damit,
und machst gleichzeitig deinen Körper wieder fit.
Taubnessel, Labkraut und Wegerich,
ein Balsam für deine Schleimhäute wartet auf dich!

Die Luft ist getränkt von Neuem, von Licht,
wenn du willst, klärt es auch deine Sicht.
Lass dich ein auf das Abenteuer Natur,
jeden Tag ein paar Minuten nur…
Wenn du zum Zug, zum Auto gehst,
oder wartend bei der Bushaltestelle stehst.
Überall gibt es zu lauschen, zu staunen, zu sehen,
für jeden eine Botschaft,
wie müssen nur lernen, sie wieder zu verstehen.
Der Sommer erfüllt uns mit Sonne, Licht und Leben,
er kann auch dich zu Neuem bewegen.

Die Zeit ist, wie sie ist, ein wenig besch….eiden,
doch du musst deswegen nicht DEINE Zeit vergeuden.
Nicht warten, hoffen oder berieseln lassen,
ein Virus lässt sich so oder so nicht fassen.
Er ist Teil unseres Lebens wie Sonne, Regen oder Wind,
und zeigt uns, dass wir alle miteinander verbunden sind.
Wir müssen nicht bekämpfen, bekriegen, vernichten,
ich denke, wir sollten den Blick nach innen richten.

Bewusst erkennen, was sind unsere Ängste, unsere Themen,
wir alle sollten uns da bei der Nase nehmen.
Wir haben in dieser Welt ein Milieu geschaffen,
das bringt die Parasiten zum Lachen.
Die Umwelt, die Nahrung, unsere Körper, unsere Gedanken vermüllt,
und wundern uns, dass ein Virus sich darin wohl fühlt?
Es liegt an jedem von uns vor der eigenen Türe zu kehren,
Neid, Hass, Gier, Macht, Angst lässt keinen Virus abwehren.
Freude, Liebe, Achtsamkeit und innerer Frieden,
könnte jedes Unheil besiegen.
Wie kommen wir dorthin, was ist zu tun?
Sicher nicht abwarten und ruhen…

Machen wir es wie das Gänseblümchen vorm Haus,
es sieht klein, schwach und unscheinbar aus.
Obwohl es getreten, gemäht und missachtet wird,
es nie seine Zuversicht verliert.
Es richtet stets den Blick nach der Sonne aus
und breitet strahlend seine Blüten aus.
Es weiß um sein Potential, seine Aufgabe hier
und entwickelt besondere Kräfte dafür.
Falls es Regen oder Schatten spürt,
dann ist es ganz nach innen gekehrt.
Nichts kann es von seinem Ziel abwehren,
bellis perennis - immer wiederzukehren.

Ich wünsche uns allen, dass wir es schaffen,
uns zu begegnen ganz ohne Waffen,
ohne Masken und Abstand und mit Respekt zu leben
und jedem in seinem Sein zu segnen.
Mit ruhigem Gewissen feiern und lachen,
uns gegenseitig stärken und nicht bewachen.
Jeder sein eigenes Potential erkennt,
dieses lebt und mit den anderen vereint,
die Natur als unseren größten Lehrmeister sehen,
dann kann es nur aufwärts gehen…

 

Mit lieben Grüßen aus dem Kräuterparadies

Wilbirg Benischek

"Lebe die Jahreszeiten, wie sie kommen, atme ihren Duft, trinke ihre Getränke, schmecke ihre Früchte und überlasse dich ihren Einflüssen."
(Henry David Thoreau)
 

Gedanken zur Zeit Teil II

Liebe Kräuterinteressierte,

Wie geht es Euch? - Na, welch` Frage,
wie soll`s schon gehen mit dieser Plage.
Corona ist noch immer da, wir schreiben bald das 2. Jahr.
Das Virus regiert die Welt, verändert alles, Gut und Geld.
Die Zeiten sind so angespannt, die Angst spaltet, zerrüttet, verbannt.
Die Spaltung der Gesellschaft ist deutlich zu spüren,
wohin wird uns das führen?
Die Geduld ist bei vielen am Ende,
wann kommt die große Wende?
Die Antwort all dieser Fragen steht in den Sternen,
auf jeden Fall können wir in dieser Zeit viel lernen.
Die Natur kann man immer befragen,
wollen wir mal einen Blick in den Wald wagen…

Der Wald ist ein komplexes und vielfältiges Ökosystem,
indem Boden, Vegetation und Tierwelt in enger Wechselwirkung stehen.
Vom großen Waldbewohner bis zum kleinsten Lebewesen,
jeder ist für eine bestimmte Aufgabe auserlesen.
Die Blätter produzieren Sauerstoff und Stoffe mit speziellem Duft,
filtern damit Staub und Schadstoffe aus der Luft.
Terpene produziert das gewaltige Kronendach
Und hält damit Baumkrankheiten und Schaderreger in Schach.

Ist es nicht unglaublich, dass sich in einer Handvoll Erde mehr Lebewesen befinden,
als wir Menschen auf der Erde finden?
Sie alle wirken auf den Boden ein und arbeiten mit ganzer Kraft,
schaffen so neue Nährstoffe für die Waldgemeinschaft.
Milliarden von Organismen zersetzen Berge von Abfall mit viel Gefühl,
Ameisen bauen ganze Städte aus Biomüll.
Und führen ihn als Humus zurück in den Kreislauf des Lebens,
Ihr Tun ist niemals vergebens.

Jeder Baum hat sein eigenes Kommunikationssystem,
indem Baumkrone und feine Wurzeln in engem Kontakt stehen.
Botenstoffe lassen die Wurzelspitzen wissen,
dass verwandte Pflanzen in ihrer Nähe sprießen.
Sie stellen dann das Wachstum in diese Richtung ein,
um keine Konkurrenz für ihre Artgenossen zu sein.
Pilze spinnen ein unterirdisches Netz aus dünnen Fäden,
so können die Bäume auch untereinander reden.
Erfahren so, wie es ihnen geht und wo Hilfe notwendig ist,
reagieren mit Zufuhr von Nährstoffen, Wärme oder Licht.
Bäume nehmen das eigene Wachstum zurück,
zu fördern die Schwächeren auf ihrem Weg ein Stück.

Lassen wir uns anstecken von diesem Wir-Gefühl,
von diesem Miteinander ganz ohne Müll.
Lernen wir die Sprache des Waldes verstehen,
um auch so mitfühlend miteinander umzugehen.
Schauen wir uns dieses Wood-wild-web ab,
dort sind weder Rohstoffe, noch Nährstoffe knapp.
Tauchen wir ein in das Knarren, Rascheln und Singen,
es bringt auch unsere Seele zum Klingen.
Außerdem stärkt es unser Immunsystem,
wenn wir regelmäßig in den Wald gehen.

Lassen wir uns von der Faszination der Natur begeistern,
dann werden wir auch diese Phase meistern…

 

Mit lieben Grüßen aus dem Kräuterparadies
Wilbirg Benischek

“Glücklich ist, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen“. (Ovid)